Alle Artikel in: Garten

Was für ein Start!

Na, wie seid Ihr ins in neue Jahr gestartet? Wir haben der Jahreswechsel gemütlich in Stuttgart verschlafen. Aber als wir gehört haben, dass in Lindau das üble Schneechaos ausgebrochen ist, sind wir schnell zurückgefahren. Und tatsächlich! Wir konnten nicht einmal auf unseren Parkplatz fahren. Nicht, weil der Parkplatz nicht geräumt war, sondern weil der Weg dahin unpassierbar war. Nur mit Nachbarschaftshilfe war es am Sonntagabend dann möglich, doch noch zum Haus hinzufahren. Zum Glück, sonst hätten wir mit dem ganzen Gepäck ganz schon alt ausgesehen. Oder halt: noch älter 🙂 So romantisch diese Winterlandschauft aussieht, im Garten hat der Schnee einen ganz schönen Schaden angerichtet. Im Foto seht ihr links neben dem Gartenhäusle das zusammengekrachte Kiwi-Gestell. Nicht im Bild der Quittenbaum, der in der Mitte auseinandergebrochen ist. Der kleine Birnbaum sieht auch nicht gut aus. O je. Das ganze Ausmaß werden wir erst sehen, wenn der Schnee wieder weg ist. Aber alles Jammern hilft nix, auf gehts! Jetzt ist erst wieder eine neue Runde Schneeschippen angesagt. Ein gutes 2019 und fröhliches Schneeräumen allerseits wünscht Euch …

SuccessS

Heute mal ein Beitrag aus der Kategorie Erfolgsmeldungen! Erstens ist es uns zum ersten Mal gelungen, den schönen Zierlauch großzuziehen, den wir schon so oft in anderen Gärten bewundert haben. Herr K. hat letztes Jahr aus Amsterdam drei (hihi) »Lauchzwiebeln« mitgebracht, und siehe da, die Schnecken waren uns gnädig. Uns freuts und die Bienen auch. Die zweite Erfolgsmeldung, auf die ich ganz besonders stolz bin: Ich habe die Website endlich und gerade noch rechtzeitig zur neuen Datenschutzgrundverordnung auf https umgestellt. Zu sehen am grünen Schloß in der Browser-Adresszeile. Es kam mir vor wie eine Operation am offenen Herzen, und es hat mich ganz schön Überwindung gekostet. Aber es ist gelungen! Für jemanden, der keine Ahnung von der Materie hat, würde ich sagen: Gut gemacht! Das wollte ich nur kurz sagen.

Blüten vor dem Sturm

Bevor heute nacht der angekündigte Regen die Blütenblätter abräumt, habe ich noch schnell unseren Quittenbaum fotografiert. Ist das nicht Wahnsinn? Wann der Baum einmal gepflanzt wurde, daran kann sich hier keiner mehr erinnern. Er war immer schon da. Das heißt, er muss schon ganz schön alt sein. Aber so toll diese Blütenorgie aussieht – ein bisschen mache ich mir Sorgen. Wenn so ein Baum alle Kräfte, alles, alles was er hat, in die Fortpflanzung steckt, ist das eigentlich eher ein schlechtes Zeichen, oder? Gibt es da draußen vielleicht Experten die mir sagen können, was ich dem Baum Gutes tun kann? Damit er noch älter werden kann. Für gute Tipps würde ich im Herbst ein paar Quitten abgeben 🙂 Sofern uns nicht wieder ein übler Frost überrascht. Aber nicht nur der Quittenbaum macht Freude, auch die Apfelbäume blühen sehr schön: Und was ebenfalls Freude macht, sind unsere Untermieter. Sonst kann ich Amseln ja nicht auseinanderhalten, aber dieses Jahr gibt es eine, die hat einen weißen Fleck am Schwanz. Was aussieht wie ein Vogelschiss, ist in Wirklichkeit …

Es war ein Fest!

Die besten Feste sind die, bei denen man vor lauter Freude ganz vergisst Fotos zu machen. So geschehen bei unserem traditionellen Grillfest am Samstag. (Das allereinzige existierende Foto hat mir freundlicherweise der Herr K. zur Verfügung gestellt.) Nachdem das Fest letztes Jahr aus Termingründen leider ausgefallen ist, haben wir es dieses Jahr einfach früher als sonst gemacht. Was für ein Glück, dass gleichzeitig auch noch der Sommer über uns hereingebrochen ist! Besser hätten die Rahmenbedingungen nicht sein können. Liebe Freunde und Verwandte, es war ein Fest mit Euch zu feiern! Vielen Dank für Euer Kommen und Dasein! Irgendwann habe ich mir so im Stillen gedacht, dass sich das Zurückkommen in die alte Heimat nicht nur wegen dem See gelohnt hat (wegen dem auch), aber vor allem deshalb, dass ich wieder in Eurer Nähe bin. Dafür bin ich echt sehr dankbar. Wir haben nämlich wirklich tolle Freunde! (und Verwandte – ihr seid selbstverständlich auch gemeint!) Und für die, die nicht mehr so nah sind—rein geografisch gesehen natürlich—machen wir dieses Fest ja auch, damit sie einen Grund …

Not macht erfinderisch

Was bringt man sich als Urlaubsandenken mit, das a) im Gepäck nicht viel Platz wegnimmt, b) zuhause nicht unnütz rumsteht aber c) trotzdem eine schöne Erinnerung an den Urlaub bedeutet? Als wir am Ufer des Loch Ness einen schönen wilden Garten mit unaussprechlichem Namen entdeckt haben, habe ich das perfekte Mitbringsel gefunden: Kleine Sweet-Pea-Pflänzchen (Edel- oder Duftwicken auf Deutsch). Die Dame in der Gärtnerei hat etwas geschmunzelt, dass ich diese unspektakulären Pflanzen bis nach Deutschland mitnehmen wollte. Sie hat mir auch viel Glück beim Transport gewünscht. Und in der Tat: Wie verpacke ich die Dinger, damit sie die Reise überstehen?! Well, liebe Leser: Easy! Man nehme eine leere Flasche Highland Spring (unser bevorzugtes Urlaubs-Mineralwasser), schneide sie in der Mitte durch, setze die Pflanzen hinein und stülpe die obere Flaschenhälfte als Deckel wieder darüber. Das geht einfacher, wenn man einen kleinen Längsschnitt macht, damit man die obere Hälfte in die untere Hälfte der Flasche besser hineinstecken kann. Zwecks Auslaufschutz habe ich noch Frischhaltefolie rumgewickelt. So sieht es dann wieder ausgepackt aus: Gestern habe ich sie endlich …

Hallo Frühling!

Gerade werden wir in unserem Garten von einem üppig blühenden Aprikosenbäumchen begrüßt. Den Baum haben wir zur Hochzeit geschenkt bekommen. Und auch wenn es der Ersatzbaum ist, weil es dem Originalbaum bei uns irgendwie nicht gefallen hat, ist es für mich trotzdem unser Hochzeitsbaum. Letztes Jahr gab es etwas in der Größenordnung von drei Aprikosen, aber dieses Jahr! Da sieht die Sache ganz anders aus! Jetzt sieht der Baum selbst aus, als ob er ein Hochzeitskleid trägt. Danke Robert – das war wirklich ein schönes und nachhaltiges Geschenk! Auch den Bienen scheint unser Baum zu gefallen: Und noch eine Neuentdeckung habe ich gemacht: Veilchen! Sie wachsen direkt unter der Aprikose. Scheinbar hat der neue Baum auch neue Blumen in den Garten gelockt. Vielleicht sind sie mir bis jetzt auch einfach noch nicht aufgefallen. Kann auch sein. Es ist aber auch egal, ich freue mich einfach über den Frühling! Und Ihr?

Warum es hier gerade so still ist

Was ist denn hier los, die Frau K. schreibt ja gar nix mehr! Hat sie das Interesse am Bloggen verloren? Fällt ihr nichts mehr ein? Oder gibt es einen anderen Grund? Die Wahrheit ist, dass ich gerade nicht mehr viel Energie übrig habe. Vor drei Wochen habe ich vorübergehend meine Arbeitsstelle gewechselt. Ich habe wieder zu meinem vorherigen Metier gewechselt und arbeite gerade bei den Bregenzer Festspielen. Das macht mir sehr viel Spaß, aber es ist schon auch ein bisschen anstrengend. Hier sind ein paar Dinge, über die ich schon längst schreiben wollte: Garten 2016 Letztes Jahr haben wir uns den Kopf darüber zerbrochen, was wir pflanzen wollen, welche Gemüsenachbarn sich am besten vertragen, was ist der beste Zeitpunkt wofür, etc. etc. Dieses Jahr haben wir einfach die übrigen Samen zusammengesammelt, ein paar neue gekauft und das ist das vorläufige Ergebnis: Neue Produkte für Die Handlung So neu sind diese beiden Produkte gar nicht mehr: Die Schweinegirlande… …und große Großbuchstaben Der Sommer bis jetzt Mein neuer Arbeitsweg Ein kurzer Schreckmoment Hansi Hinterseer auf dem Plakat …

Apfelkuchen für zwei Personen

Heute mal wieder ein kleiner Gruß aus der Küche. Oder besser: aus der  Backstube. Bei Slomo hab ich schon vor längerer Zeit ein Apfelkuchenrezept entdeckt, das perfekt ist für unseren Minihaushalt. Der Kuchen misst nämlich nur 20 cm im Durchmesser, aber er schmeckt wie ein Großer! Außerdem  hat er offensichtlich schon eine lange Blogreise hinter sich. Wenn das kein Grund ist, das Rezept auszuprobieren, oder? Also ich kann es empfehlen — und ich glaube Herr K. auch.

Die dümmsten Bauern…

Was hier aussieht wie leicht unförmige Wachteleier, ist in Wirklichkeit unsere Kartoffelernte. Oder wenigstens ein Teil davon. Ich tröste mich damit, dass die Kartoffelgröße ja angeblich Rückschlüsse auf die Intelligenz der Erzeuger zulässt 🙂 Aber keine Angst! Die Gefahr, dass wir jetzt überheblich werden, besteht nicht. Ein paar größere Exemplare waren schon auch dabei.

Die Geschichte vom Unkrautbeet

Ja, wir haben ein Unkrautbeet. Genauer gesagt, wir hatten ein Unkrautbeet. Aber der Reihe nach: Ganz am Anfang des Gartenjahres, als wir uns überlegt haben welches Gemüse wir anbauen wollen, standen unter anderem Pastinaken auf der Liste. Weil die gut schmecken und wir uns das so schön vorgestellt haben: die weißen Würzelchen aus der Erde ziehen, sie mit Liebe zubereiten um sie dann mit Appetit zu verspeisen. Allerdings haben wir die Rechnung ohne die Pastinake gemacht. Die wächst nämlich sehr, sehr langsam. Zumindest langsamer als alle anderen Pflanzen ringsrum. Und weil wir ja nicht wussten, wie kleine Pastinaken oberhalb der Grasnarbe aussehen, und beim Unkrautjäten nicht aus Versehen ein zartes Pastinäkchen ausrupfen wollten, haben wir halt alles wachsen lassen. Pastinake hat sich keine einzige blicken lassen (auch nicht beim zweiten Versuch mit Vorziehen in der Schale), aber das Unkraut hat sich prächtig entwickelt! Und es hat sich natürlich auch nicht auf sein eigenes Beet beschränkt, nein! Es hat sich überall hin ausgebreitet. Phänomenal, wie sich Pflanzen, um die man sich wirklich überhaupt nicht kümmert, so …