Alle Artikel in: Kleine Freuden des Alltags

SuccessS

Heute mal ein Beitrag aus der Kategorie Erfolgsmeldungen! Erstens ist es uns zum ersten Mal gelungen, den schönen Zierlauch großzuziehen, den wir schon so oft in anderen Gärten bewundert haben. Herr K. hat letztes Jahr aus Amsterdam drei (hihi) »Lauchzwiebeln« mitgebracht, und siehe da, die Schnecken waren uns gnädig. Uns freuts und die Bienen auch. Die zweite Erfolgsmeldung, auf die ich ganz besonders stolz bin: Ich habe die Website endlich und gerade noch rechtzeitig zur neuen Datenschutzgrundverordnung auf https umgestellt. Zu sehen am grünen Schloß in der Browser-Adresszeile. Es kam mir vor wie eine Operation am offenen Herzen, und es hat mich ganz schön Überwindung gekostet. Aber es ist gelungen! Für jemanden, der keine Ahnung von der Materie hat, würde ich sagen: Gut gemacht! Das wollte ich nur kurz sagen.

Improvisation 2.0

…oder das Weihnachtswunder von Lindau. Seit geraumer Zeit haben wir keine Küche. Jedenfalls nicht das, was in einem guten Haushalt als Küche zählt. (Nicht dass das unbedingt unser Maßstab wäre 🙂 ) Wir können dort kochen und essen und was sonst noch dazugehört, aber eine Komfortzone ist es nicht gerade. Eher ziemlich improvisiert. Und wie jeder weiß: solche Provisorien halten ewig. Selber sieht man das Chaos nach einiger Zeit nicht mehr. Aber irgendwann kommt Weihnachten und man bekommt Besuch und spätestens dann möchte man es doch irgendwie ordentlich haben. Und jetzt kommt – tadaa – Improvisation 2.0 ins Spiel! Warum wir noch nicht früher drauf gekommen sind, weiß ich nicht, aber unser neues System ist genial. Jedenfalls für alle, die keine Küche haben. Ich bin total begeistert. Man nehme: Einen Biertisch als Arbeitsfläche (den hatten wir schon vorher), Eurokisten in verschiedenen Größen und passende Rollgestelle dazu (in unserem Fall vom Obi). Und damit man weiß, was sich in den Kisten befindet, schreibt man es mit einem Kreidemarker drauf. Easy! So sieht es in der Gesamtansicht …

Hallo Frühling!

Gerade werden wir in unserem Garten von einem üppig blühenden Aprikosenbäumchen begrüßt. Den Baum haben wir zur Hochzeit geschenkt bekommen. Und auch wenn es der Ersatzbaum ist, weil es dem Originalbaum bei uns irgendwie nicht gefallen hat, ist es für mich trotzdem unser Hochzeitsbaum. Letztes Jahr gab es etwas in der Größenordnung von drei Aprikosen, aber dieses Jahr! Da sieht die Sache ganz anders aus! Jetzt sieht der Baum selbst aus, als ob er ein Hochzeitskleid trägt. Danke Robert – das war wirklich ein schönes und nachhaltiges Geschenk! Auch den Bienen scheint unser Baum zu gefallen: Und noch eine Neuentdeckung habe ich gemacht: Veilchen! Sie wachsen direkt unter der Aprikose. Scheinbar hat der neue Baum auch neue Blumen in den Garten gelockt. Vielleicht sind sie mir bis jetzt auch einfach noch nicht aufgefallen. Kann auch sein. Es ist aber auch egal, ich freue mich einfach über den Frühling! Und Ihr?

Blaue Stunde

Liebe Freunde, es geht weiter im Renovierungs-Takt. Nachdem Schlaf- und Ankleidezimmer zwar noch nicht ganz fertig, aber doch bewohnbar sind, ist als nächstes unser Arbeitszimmer dran. Also eigentlich mein Arbeitszimmer. Ich trau es mich gar nicht laut zu sagen, weil es so ein Luxus ist. Ein eigenes Arbeitszimmer, wow! Herr K. bekommt nur eine ganz kleine Ecke. Aber der hat ja ein Büro. Kann man zwar nicht ganz vergleichen, aber trotzdem 🙂 Als es um die Frage der Wandfarbe ging, dachte ich plötzlich, warum muss eigentlich immer alles weiß sein? und habe mich kurzentschlossen für Blau entschieden. Die schönste blaue Farbe, die wir auf die Schnelle gefunden haben, war „Blaue Stunde“ beim Obi. Und weil der Name so schön und es außerdem das letzte Farbeimerchen im Regal war, wollte ich die Farbe erst recht haben. Herr K. war nicht so überzeugt (und ist es auch immer noch nicht), aber bei mir löst die blaue Fläche den spontanen Impuls aus, die Wand umarmen zu wollen. Keine Ahnung warum, aber irgendwas an der Entscheidung scheint richtig gewesen …

Donald im Tapetendschungel

Im letzten Post habe ich ja von unserer Renovierungsaktion berichtet. Völlig uninteressant für die Menschheit, aber ein Meilenstein für uns. Jetzt, wo uns der Alltag wieder fest im Griff hat, ist dieser Prozess leider wieder etwas ins Stocken geraten. Aber um dieser Tage nicht komplett durchzudrehen, muss man sich auf die positiven Dinge konzentrieren. Deshalb freue ich mich täglich über unsere Dschungeltapete und liefere hier nun die versprochenen Fotos nach. Ist sie nicht großartig? Keine Sorge, wir haben nicht das ganze Zimmer damit tapeziert. Nur eine Wand. Und weil mir die Kombination noch besser gefällt als die Tapete solo, habe ich Herrn K’s LTB-Sammlung davor platziert. Dazu passt auch die Post, die Herr K. diese Woche bekommen hat. Unsere beiden Freundinnen F. und E. aus M. haben ihm nämlich die Kinderseite der Süddeutschen Zeitung geschickt. Dort gab es kürzlich eine ganze Seite über Donald. Und weil sie wissen, dass Herr K. gerne LTB liest, haben sie bei dem Artikel an ihn denken müssen und einfach die Seite in einen Umschlag gesteckt und losgeschickt. Wie schön! …

Ein guter Anfang

Gibt es eigentlich einen besseren Jahresbeginn als einen Eimer weisse Farbe? Unser Jahr hat im wahrsten Sinne des Wortes einen neuen Anstrich bekommen. Wir haben den Weihnachtsurlaub genutzt, um ein seit eineinhalb Jahren im Rohbau befindliches Zimmer endlich fertig zu renovieren. Fleißig wie die Bienchen haben wir letzte Woche verputzt, tapeziert und gestrichen und haben jetzt ein neues Schlafzimmer samt — und jetzt haltet Euch fest meine Damen und Herren — einem separaten Ankleidezimmer! Ich finde, es ist wunderschön geworden. Wäre ich jetzt nicht so erschöpft und es draußen nicht so dunkel, könnte ich an dieser Stelle Fotos zeigen. Aber das muss ich wohl auf ein anderes Mal verschieben…

Ordnung muss sein

Seit vielen, vielen Jahren – lange vor meiner Zeit in diesem Haushalt, landet jeden Monat im Briefkasten ein LTB. LTB? Die Eingeweihten wissen es sofort: LTB ist natürlich das LUSTIGE TASCHENBUCH! Seit langem habe ich mir vorgenommen, Ordnung in diesen Haufen zu bringen und neulich habe ich es endlich in die Tat umgesetzt. Wenn die einzelnen Buchrücken schon ein Bild ergeben, sollte man sie auch so sortieren, oder? Und nicht nur, dass es jetzt viel schöner aussieht — ich habe bei dieser Aktion auch eine Menge gelernt. Es gibt nämlich nicht nur das Lustige Taschenbuch selbst, nein! Es gibt auch das Lustige Taschenbuch Spezial, die Maus-Edition, die Enten-Edition, die Weihnachts- und Ostergeschichten, LTB Fantasy, History und sogar — ROYAL! (um nur einige Sonderformate zu nennen). Herr K. hat mir mal erzählt — und das finde ich sehr lustig, dass er wegen der LTB’s beim Spiel des Wissens mit seinem Freund M. O. immer besonders gut abgeschnitten hat. Die Geschichten im LTB beruhen oft auf Vorlagen aus Literatur, Geschichte oder Zeitgeschehen und so war er auf …

Die Wäsche trocknet an der Son-ne…

…die Wäsche trocknet auch am Wind. Die Wäsche trocknet auch am Li-icht. Wie schön ist das eigentlich? Diese Zeilen könnten von mir sein. Sind sie aber nicht. Sie sind von der fabelhaften Band Kofelgschroa, welche ich die Ehre und das Vergnügen hatte, vor einiger Zeit live zu erleben. Und heute war der perfekte Tag zum Lied. Oder das perfekte Lied zum Tag. Egal wie rum, mir geht bei Wäschegeflatter das Herz auf. Die kleinen Freuden des Alltags eben.

Der Baum

Normalerweise laufe ich mit ziemlichen Scheuklappen durch die Gegend. Jemand war frisch beim Friseur? Ach ja, stimmt! Jemand ist frisch verliebt? Was, echt? Jemand hat zu- oder abgenommen oder hat etwas Neues zum Anziehen? Wirklich? An Frau K. geht sowas unbemerkt vorbei.  Als Zeugin in einem Kriminalfall wäre ich die denkbar schlechteste Option. Hoffentlich tritt dieser Fall nie ein! So ist es auch zu erklären, dass ich auf meinem täglichen Weg zur Arbeit ein Jahr lang an diesem Baum einfach vorbeigefahren bin, ohne ihn zu beachten. Er steht einfach so in einer Baulücke. Und ist er nicht ein Prachtexemplar?! So einen riesigen Apfelbaum habe ich noch nirgends gesehen. Keine Ahnung wie es passiert ist, plötzlich — die Blütezeit war schon fast wieder vorbei — hat er sich meine Aufmerksamkeit erhascht. Und seitdem freue ich mich jeden Tag an seinem Anblick und sage im Vorbeifahren ein stilles „Hallo“.