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Improvisation 2.0

…oder das Weihnachtswunder von Lindau. Seit geraumer Zeit haben wir keine Küche. Jedenfalls nicht das, was in einem guten Haushalt als Küche zählt. (Nicht dass das unbedingt unser Maßstab wäre 🙂 ) Wir können dort kochen und essen und was sonst noch dazugehört, aber eine Komfortzone ist es nicht gerade. Eher ziemlich improvisiert. Und wie jeder weiß: solche Provisorien halten ewig. Selber sieht man das Chaos nach einiger Zeit nicht mehr. Aber irgendwann kommt Weihnachten und man bekommt Besuch und spätestens dann möchte man es doch irgendwie ordentlich haben. Und jetzt kommt – tadaa – Improvisation 2.0 ins Spiel! Warum wir noch nicht früher drauf gekommen sind, weiß ich nicht, aber unser neues System ist genial. Jedenfalls für alle, die keine Küche haben. Ich bin total begeistert. Man nehme: Einen Biertisch als Arbeitsfläche (den hatten wir schon vorher), Eurokisten in verschiedenen Größen und passende Rollgestelle dazu (in unserem Fall vom Obi). Und damit man weiß, was sich in den Kisten befindet, schreibt man es mit einem Kreidemarker drauf. Easy! So sieht es in der Gesamtansicht …

Apfelkuchen für zwei Personen

Heute mal wieder ein kleiner Gruß aus der Küche. Oder besser: aus der  Backstube. Bei Slomo hab ich schon vor längerer Zeit ein Apfelkuchenrezept entdeckt, das perfekt ist für unseren Minihaushalt. Der Kuchen misst nämlich nur 20 cm im Durchmesser, aber er schmeckt wie ein Großer! Außerdem  hat er offensichtlich schon eine lange Blogreise hinter sich. Wenn das kein Grund ist, das Rezept auszuprobieren, oder? Also ich kann es empfehlen — und ich glaube Herr K. auch.

Würzige Walnüsse

…waren mein Mitbringsel für unsere Handarbeitsrunde gestern. Pardon! Wir sagen ja HandVERGNÜGEN, gell Steffi? Eine Gartenfrucht habe ich im Herbst unterschlagen: Die Walnüsse. (Woher kommt eigentlich dieser Name?) Die Ernte schlummerte im Keller in einen Körbchen und wurde am Wochenende endlich verarbeitet. Nach einem Rezept aus dem Kochbuch, aus dem auch der Blitzkuchen stammt. Und diesmal ist das Ergebnis geschmacklich um Läääääääääängen besser. Es geht ungefähr so: Man kocht eine Art Zuckersirup, gibt die Gewürze dazu (Salz, Ingwer, Chiliflocken und Sojasauce), kippt die Nüsse rein und rührt alles kräftig um, damit alls Nüsse was von der Mischung abkriegen. Dann lässt man die Sache auf einem Backblech trocken und — fertig! Easy. Ich glaube, den Damen hat’s auch geschmeckt. Oder? Yesterday I brought some spicy walnuts to our merry craft gathering. It’s one gardening fruit, of which I didn’t say anything so far. The harvest slumbered in it’s little basket until last weekend when it was processed at last. Following a recipe from the very same cookbook, I made the mikrowave cake recently. But this time …

Ein Küchenexperiment

Unsere Mikrowelle fristet eher ein kümmerliches Dasein. Aber gestern hatte sie ihren großen Auftritt! Ich habe etwas ausprobiert, was ich schon lange mal machen wollte: Einen Blitzkuchen backen. Das Rezept ist ganz einfach: jeweils drei Esslöffel Mehl, Zucker und Kakao in einer Tasse verrühren, noch etwas Vanillezucker dazu, ein Ei und wieder jeweils drei Esslöffel Milch und Sonnenblumenöl daruntermischen, alles schön verrühren und dann ab damit in die Mikrowelle. Drei Minuten auf Vollepulle und heraus kommt tatsächlich ein kleiner Kuchen!!! Optisch, zeitlich und vom Erlebnis her nicht zu toppen. Geschmacklich allerdings — da gibt es doch noch ziemlichen Verbesserungsbedarf wenn Ihr mich fragt. Im Rezept stand, man soll Schokostückchen oder Rosinen in den Teig geben und/oder den Kuchen mit Ahornsirup oder Ähnlichem übergießen. Was ich alles nicht gemacht habe und wahrscheinlich war das das Problem. Trotzdem. Ob ich dieses Experiment wiederhole bleibt ungewiss… Das Rezept stammt übrigens aus diesem Kochbuch und die schöne Pünktchentasse auf dem Bild oben von unserer lieben Freundin Suzanne.

Semmelsauna

Am Wochenende haben wir unsere Küche in eine Sauna verwandelt. Warum? Na deshalb, weil nach dem Brotbacken, was mittlerweile ja gut funktioniert, jetzt mal Semmel auf der Warteliste standen. Und da braucht der Teig laut Rezept eine Temperatur von 24° C. Für den ersten Versuch sind sie ganz hübsch geworden, oder? Vielleicht noch etwas kompakt. Das liegt möglicherweise daran, dass ich meine eigene Küchenmaschine bin und die Knetkräfte halt irgendwann nachlassen. Geschmeckt haben sie jedenfalls sehr gut! Last weekend our kitchen became a sauna. Why? Well, after baking bread which works out fairly well by now, there were rolls on the waiting list this time. And according to the recipe the dough needs a temperature of 24° C. For a first attempt they look quite pretty, don’t they? Maybe a little dense. This could be the case, because I am my own kitchen machine, and after a while the kneading strength simply decreases. The taste however was very good!

Aus eins mach drei

…oder vier oder fünf. Auf dem Bild: Quittengelee, Quittensirup und Quittenbrot. Nicht auf dem Bild: Quittenkuchen und Quittenstreusel. Es sind schon erstaunliche Früchtchen, diese Quitten. Bei uns vor dem Haus steht ein kleiner alter wackliger Baum, der dieses Jahr aber sehr viele Früchte hatte. Und die haben mich beim Verarbeiten ganz schön in Schwitzen gebracht. Zum Glück hatte ich Hilfe. Danke Mama für Deine Unterstützung! …or four or five. On the picture: quince-jelly, quince-sirup, quince-so called-bread. Not on the picture: quince-cake and quince-crumble. Astonishing fruit, these quince. In front of our house, there is an old small shaky tree, which had a lot of fruit this year. Processing them caused me some perspiration. But I was lucky to have had some help. Thank you Mama for your assistence! P.S. Zufällig haben wir neulich in eine Sendung über Quitten reingezappt: Nämlich diese. Ganz interessant. Diese Quitten konnten sogar sprechen. Das können unsere noch nicht 😉 Aber wir haben jetzt die Vermutung, dass es sich bei unseren Quitten um Baumwollquitten handeln könnte.