Experimente
Jetzt neu! Sabine experimentiert mit Siebdruck. Eigentlich ganz cool, aber ein bisschen üben muss ich noch. Totally new! Sabine experiments in screen printing. Pretty cool, but I still have to practice.
Jetzt neu! Sabine experimentiert mit Siebdruck. Eigentlich ganz cool, aber ein bisschen üben muss ich noch. Totally new! Sabine experiments in screen printing. Pretty cool, but I still have to practice.
In Lindau ist Jahrmarkt! Woran man das merkt? Daran, dass die Parkplatzanzeigetafel in den einstelligen Bereich rutscht und überdurchschnittlich viele Menschen zu Fuß auf der Seebrücke unterwegs sind. Außerdem ist IMMER am ersten Wochenende nach Allerheiligen Jahrmarkt, seit ich denken kann. Und sogar noch länger. An meinen diversen bisherigen Wohnorten habe ich verschiedene Krämermärkte erlebt, aber keiner ist so toll wie der Lindauer Jahrmarkt. Das mag auch daran liegen, dass der Jahrmarkt mit vielen Kindheitserinnerungen verbunden ist. Der Geruch nach gebrannten Mandeln. Der kleine Bruder, der alle Weihnachts-geschenke auf dem Jahrmarkt einkauft. Die Spielzeugstände, die wir mit großen Augen bewundert haben (Heute kann ich über das Plastikzeug nur noch den Kopf schütteln, aber damals!) Und ganz besonders unsere Oma, die immer unsere Basis-Station auf der Insel war. Natürlich hat es mit der Zeit Veränderungen gegeben. Aber der Stand mit den Kräuterbonbons, der Mann mit dem Sekundenkleber, der Billige Jakob und der Käsestand sind immer noch am selben Ort. Und ich glaube, sogar die Verkäufer an besagten Ständen haben sich in vierzig Jahren nicht verändert. Zauberei! …
Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, und das tue ich oft, sehe ich genau auf diese hübsche Parkplatzanzeigetafel. Und manchmal erscheint dort eine Zahl, die ich vor noch nicht allzu langer Zeit immer wieder als Telefonnummer gewählt habe. So werde ich immer an Euch erinnert, meine lieben ehemaligen Kollegen. Dieser Blogpost ist für Euch. Damit Ihr wisst, dass ich Euch nicht vergessen habe!
…Elfriede, Hildegard, Gudrun und Erna — unsere diesjährige Bohnenernte! Wie Ihr seht, war nicht alles erfolgreich. Mal schauen, ob die Damen nächstes Jahr mehr Sprösslinge hervorbringen. May I present: Elfride, Hildegard, Gudrun and Erna — our this year’s harvest of beans. As you can see, not everything has been successful. Let’s see if these ladies will get us more offspring next year.
Letzte Woche habe ich ein paar Tage in Stuttgart verbracht. Der Plan war, wenigstens dort mit dem Ausmisten anzufangen. Aber, naja. Immerhin habe ich meine Bücher sortiert und mich auch von einigen getrennt. Ich habe sie an Momox verkauft, was eine super Einrichtung ist, wie ich finde. Aber trotzdem: Überlegt Euch gut, was Ihr kauft — irgendwann müsst Ihr es doch wieder loswerden. Und das kostet viieeel mehr Energie als die Anschaffung. ISBN-Nummer eingeben, Bücher einpacken, Paketaufkleber als PDF auf einem Stick speichern und zum Copyshop laufen, weil im Drucker die Tinte eingetrocknet ist, das schwere Paket zur Hermesstation schleppen… Kein Wunder, dass es mir danach schon wieder gereicht hat 🙂 So habe ich mich dann auch den schöneren Dingen gewidmet: Freunde im Café getroffen und lange geratscht. Riesenseifenblasen auf dem Schloßplatz bewundert und mich über die lachenden Gesichter der Menschen gefreut. Ins Kino gegangen: Coming In — Auch wenn alle Klischees aufgetischt werden und der Plot sehr vorhersehbar ist, fand ich den Film echt lustig. Einen Spaziergang entlang meiner alten Strecke zur Arbeit gemacht …
Gestern haben wir die ersten Kiwis geerntet. Sie sehen aus wie aus dem Supermarkt, oder? Wahrscheinlich gibt es einfach noch keine einheimischen Schädlinge, die den Kiwis was anhaben können. Meine bescheidene Gärtnererfahrung sagt mir nämlich, dass alles andere gerne von irgendwas gefressen wird. Nur die Kiwis sehen noch unberührt aus. Aber wir wollen mal den Tag nicht vor dem Abend loben, bevor wir wissen wie sie innen aussehen. Die haarigen Freunde müssen nämlich noch einen Monat lagern, bevor man sie essen kann. Ich werde berichten! Yesterday we harvested our first kiwis. They look like from the supermarket, don’t they? Probably there isn’t a local pest yet to damage kiwi. That is to say my humble gardening experience tells me, everything else gets eaten by something. Everything but kiwi. But we won’t count the chickens before they hatch. Let’s wait how our kiwi look from the inside. The hairy friends have to be stored for a month befor you can eat them. I’ll give you report!
…oder vier oder fünf. Auf dem Bild: Quittengelee, Quittensirup und Quittenbrot. Nicht auf dem Bild: Quittenkuchen und Quittenstreusel. Es sind schon erstaunliche Früchtchen, diese Quitten. Bei uns vor dem Haus steht ein kleiner alter wackliger Baum, der dieses Jahr aber sehr viele Früchte hatte. Und die haben mich beim Verarbeiten ganz schön in Schwitzen gebracht. Zum Glück hatte ich Hilfe. Danke Mama für Deine Unterstützung! …or four or five. On the picture: quince-jelly, quince-sirup, quince-so called-bread. Not on the picture: quince-cake and quince-crumble. Astonishing fruit, these quince. In front of our house, there is an old small shaky tree, which had a lot of fruit this year. Processing them caused me some perspiration. But I was lucky to have had some help. Thank you Mama for your assistence! P.S. Zufällig haben wir neulich in eine Sendung über Quitten reingezappt: Nämlich diese. Ganz interessant. Diese Quitten konnten sogar sprechen. Das können unsere noch nicht 😉 Aber wir haben jetzt die Vermutung, dass es sich bei unseren Quitten um Baumwollquitten handeln könnte.
Schnell zwischen Kuchenbacken und Quittenverarbeiten ein kleines Band mit U’s bestempeln. Ein spezieller Touch für mein Ursula-Jäckchen, das immer noch darauf wartet, endlich fertiggemacht zu werden. Quickly between cakebaking and processing quinces, stamping a little ribbon with u’s. A personal touch to my Ursula cardigan, which is still waiting to be finished.
Mit Sport haben wir es nicht so bei Milchbutterkäse. Um mir trotzdem ein tägliches Minimum an Bewegung zu verschaffen, versuche ich jeden Tag irgendwo an den See zu radeln und ein Foto zu knipsen. Die Farben vom See haben mich schon immer fasziniert und jetzt werde ich untersuchen, ob sie tatsächlich jeden Tag anders sind. Das Ergebnis ist dann auf Instagram zu sehen. Heute habe ich allerdings schon mal geschwänzt. We are not so much into sports here at Milchbutterkäse. To get a minimum of movement however, I try cycle down to the lake every day and take a picture. I was always intrigued by the ever changing colours of the lake and now I examine if they are really different every day. The results are visible at instagram. Today I skipped though.
Seit einiger Zeit gibt es im Hause Keller fast nur noch selbsgebackenes Brot. Und zwar immer das gleiche: Das Basic Country Bread aus der Tartine Bäckerei in San Francisco. Genau, ausgerechnet ein amerikanisches Rezept hat es mir angetan! Es ist ein Weizensauerteigbrot ohne Schnickschnack. Mehl, Wasser, Salz, Zeit — mehr braucht man nicht. Ich habe geübt und geübt, und so langsam habe ich raus, wie es für mich am besten funktioniert.