Ausflug, Bodensee, Leben, Lindau, Vorarlberg
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mal was Verrücktes tun

Bevor ich nächste Woche wieder in die Festspielzeit untertauche, habe ich noch was ganz Verrücktes gemacht. Jedenfalls verrückt für meine Verhältnisse.

Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe zwei Fahrräder, von denen eins zuhause steht und das andere am Bahnhof in Götzis. Mit dem einen fahre ich von daheim zum Bahnhof, dann steige ich in den Zug und von Götzis fahre ich dann die letzten Kilometer wieder mit dem Rad nach Mäder. Das ist mein täglicher Arbeitsweg.

Aber jetzt musste ich mein Götzis-Fahrrad nach Lindau bringen und bin ganz wagemutig die ganze Strecke mit dem Rad gefahren! Ungefähr 35 Kilometer. Und das ganz ohne Navi und doppelten Boden. Nur mit meinem schlechten Orientierungssinn, ein paar Wegweisern, dem Rhein und dem Bodensee als Anhaltspunkte. Ok, ich bin vielleicht nicht den direktesten Weg gefahren, sondern schon ein bisschen mäandert, aber es ging! Ich bin angekommen. Und jetzt bin ich wieder so stolz auf mich, dass ich das der Welt unbedingt mitteilen wollte 🙂

Kurzes Päuschen im Schatten

Endlich der Bodensee! Ich kenne mich wieder aus.

Diese Leistung habe ich bei Ankunft sofort mit einem Eiskaffee gefeiert. Aber der war so schnell weg, dass ich ihn nicht mehr fotografieren konnte. Hab einen schönen Sommer, falls ich mich vorher nicht mehr melde.

2 Kommentare

  1. Tolle Leistung! Gerade in Zeiten, wo alle nur mit Navi fahren und sich per Handy/google leiten lassen!
    Grüße von Ellen (aus Nonnenhorn)

    • Sabine sagt

      Liebe Ellen,

      Dankeschön! Ich habe mir die Strecke natürlich schon vorher auf der Karte angeschaut.
      Aber das heißt bei mir nix. Ich bin mir 100%ig sicher, dass die Richtung stimmt, und dann ist es doch allermeistens falsch.
      Diesmal hat es aber zum Glück geklappt.

      Grüße nach Nonnehorn!

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