DIY, Handarbeit, in Arbeit, nähen
Schreibe einen Kommentar

Die neue Müllstation

So. Heute kann ich endlich mal wieder ein selbstgemachtes Projekt vorstellen! I proudly present: Unsere neue Müllstation! Tadaaa!

Das Recycling Konzept hier in Lindau ist anders. Es gibt hier nämlich keinen gelben Sack, sondern einen grünen. In den grünen Sack dürfen aber z. B. keine Dosen. Die muss man extra sammeln. Und für den grünen Sack gibt es auch keinen Abholservice oder bestimmte Tonnen, nein, den grünen Sack muss man eigenhändig zum Wertstoffhof bringen. Alle anderen Sachen (bis auf den Restmüll natürlich) bringt man zum Container. Eigentlich finde ich das auch gut so. Da liegen nicht schon eine Woche vorher die gelben Säcke auf der Straße und verschandeln das Stadtbild. Auf der anderen Seite ist es natürlich mühsam. Aber hey, wir produzieren den Müll ja auch dann finde ich etwas Anstrengung für die Entsorgung auch angemessen. Bis jetzt hatten wir für die verschiedenen Sammlungen keinen richtigen Platz. JETZT gibt es einen Beutel für B&G (Blech und Glas), P (Papier) und GS (grüner Sack).

Und so hab ich’s gemacht:

  1. Schöne Schriften suchen und die gewünschten Buchstaben ausdrucken.
  2. Auf das Papier jeweils vorne und hinten Bucheinbandfolie draufkleben.
  3. Mit einem Cutter oder einer Schneideklinge die Buchstaben ausschneiden. Bei Buchstaben mit Innenleben (z. B. beim B) muss man etwas aufpassen und Stege stehen lassen, damit die Innenformen am richtigen Platz bleiben.150123 Müllstation2
  4. Die Schablone auf den Stoff (oder die fertige Tasche) legen und mit Stoffmalfarbe ausmalen. Oder besser Tupfen, damit die Farbe nicht unter die Ränder läuft. Ganz perfekt ist es nicht geworden. Aber egal.150123 Müllstation3
  5. Die Stege freihand nachmalen.
    150123 Müllstation4
  6. Die Taschen nähen. (Dieser Schritt entfällt, wenn man eine fertige Tasche nimmt. Wer hätte es gedacht!)

Sobald die Stange an der Wand hängt, die schon lange in der Ecke lehnt und darauf wartet befestigt zu werden, zeige ich die Müllstation in ihrer vollen Pracht. Aber das liegt nicht allein in meiner Hand, da ist nämlich auch noch ein Brett, eine Handfräse und jemdand, der diese bedienen kann involviert. Und dann müssen wir uns nur noch angewöhnen, die Taschen auch regelmäßig zu leeren…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.